3. Juni 2026
Zwischen Leere und Flut
Alles zu laut, alles zu viel, alles in mir schreit: “Weg!!!“
So ging es mir die letzten Tage immer wieder. Es geht runter und hoch, es wird dunkel- und im nächsten Moment wieder so hell, das ich eine Sonnenbrille brauche, nur um danach wieder tiefste Nacht vor sich zu haben!
Ihr habt bestimmt keine Ahnung, wovon ich rede, oder? Oder vielleicht ja doch? Ich bin borderline, hochsensibel und einfach komplett überladen mit den
verschiedensten Emotionene, die entweder gar nicht wollen oder dann alle auf einmal rausknallen, wie bei einem Sommerschlussverkauf Verkauf in der geilsten Boutique der Stadt.
Ich bin wie auf Slowmotion gesetzt. Entweder nix oder nur ganz, ganz langsam oder alles in rasanter Geschwindigkeit, nur um nachher komplett ausgebrannt dazuliegen und nichts mehr ertragen zu können. Mein Körper denkt sich in diesem Zustand die verrücktesten und extremsten Sachen aus. Von absolut keinem Appetit bis hin zu extremen Hungerattacken, die ich unterdrücke, um keine neue Baustelle zu öffnen. Es reicht von juckender Haut über Schmerzen und heftige Schlafstörungen bis hin zu einem bewusstlosigkeitsnahem Tiefschlaf, auf den selbst Dornröschen neidisch gewesen wäre!
Das hält dann eine Woche oder drei Tage, aber auch zwei oder vier Wochen sind Zeiträume, die für mich durchaus normal sind. Ich schreibe weniger und bin auch kaum kreativ. Denn alles, was ich an Energie und klaren Gedanken dann noch habe, stecke ich in meine Familie: meine Kinder, meine Tiere mein Mann und mein Haus!
Daher habt ihr länger nichts gehört, was mir unendlich leid tut. Doch ich denke, das versteht ihr.
Und wer weiß vielleicht geht es dem ein oder anderen ja ähnlich?!
Was macht ihr dann, um von ganz unten wieder hochzukommen?
In diesem Sinne
Eure Nana